Trotz Schnee wenigstens 40 Jahre Caprisonne

5,5 Millarden Capri Sonne in 100 Ländern werden jedes Jahr verkauft.
Markenaufbau per exelance aus deutschem Hause.
Ein fast unterschätze Marke. Gut, ich bin auch aus den Kinderschuhen raus.
Aber ich erwische mich oft beim süssen Getränk, dass es immer noch pfandfrei und als Mineralstofflieferant sogar bei Marathonveranstaltungen gibt.

Die zwei wichtigsten Gründe für den Erfolg:

Innvoation im Verpackungsdesign

Eine stehende Aluminiumtüte. Flexibel, leicht und überall mitnehmen.
Kleiner Blick auch rüber zu Red Bull, die die Dose schlank und damit schick gemacht haben.
Beide haben die richtige Verpackung für Ihre Zielgruppe gefunden.

regionale Flexibilität

Die Wünsche jedes Landes werden mit eigenen Geschmäckern bedient.

Wundervoll aufbereitet in einem Video von Euromaxx der Deutschen Welle

ab 14:07 Minuten.

*drink on – Mario

Weniger ist Meer – Thunfisch Trouble

Vergangenen Sonntag war ich bei einem meiner Lieblingsköche Frank Eicks in La Fornace (Firmenich) essen.

Der kocht wundervoll und eigentlich ist es mir gar nichts aufgefallen, da ich mich in der Karte gut zurrecht gefunden habe. Aber er, der „Fischguru“, hat deutlich weniger Fisch auf der Karte.

Frank kocht aus Leidenschaft, mit hohem Material- und Qualitätseinsatz und sehr gewissenhaft.

„Fisch nur noch so viel wie es wirklich sein muss bzw. darf!“

Oh, dachte ich. Nach einigen persönlichen After-Party-Sushi Schulung beim letzten Kölsch durfte ich einiges über Fisch lernen. Fisch ist faszinierend, kann sogar (bei ihm) roh serviert und gegessen werden. Thunfisch ist nicht braun, sondern rot. Kleine feine Scheiben frischen Fisches müssen nicht unbedingt im Sushi sein…

Und nun? Ich als neuer Fischfan lerne noch mehr über Fisch. Die Asiaten leben von und mit dem Fisch. Für Sushi darf es nur ganz frischer Fisch sein und wenige Sorten. Fangquoten sind gut, aber leider müssen so viele Fische tot ins Meer zurückgekippt werden. Quote erfüllen. Die Nachfrage nach Suhsi, die Pommes-Fritten der Metropolen, will gedeckt sein.

Ja, der Fischfang hat mit dem idylischen kleinen Motorbooten und den Männer die Ihre Netze auswerfen nichts mehr zu tun. Das war zu Jesus Zeiten. Heute ist das Marktwirtschaft. Angebot und Nachfrage. Hat aber leider nichts damit zu tun, dass man auf anhieb mehr Fisch produzieren kann. Die Natur lässt sich leider auf Planwirtschaft auch nicht ein. Generationsübergreifend denken heißt es da.

Also auf dem Fischmarkt die Augen offen halten. Vielleicht nicht streng nur nach dem eigenen Bedürfniss handeln, sondern hier im Fischführer (http://www.wwf.ch/de/tun/tipps_fur_den_alltag/essentrinken/fisc/fischfuhrer/index.cfm) informieren, welcher Fisch den empfehlenswert ist.

Natürlich kann der eine nichts unternehmen, aber was anfangen.

Der Thunfisch ist auch noch nicht tot, da gibt es so viele verschieden Arten und Qualitäten wie Farben im Regenbogen. Aber auf die (Nach)frage Thunfischbaguettes, Pizza Tonno, Spaghetti Tuna… müssen wir antworten. Wie zum Beispiel Aldi. Stellt euch mal vor es gäbe keine Salami mehr? Aber das ist ein anderes Thema.

Also bewusster genießen. Der Genuß mit gutem Gewissen ist immer noch der Beste.

Gruß aus der Küche,

Mario

Einfach Tipps

http://www.msc.org/de

http://www.wwf.ch/de/tun/tipps_fur_den_alltag/essentrinken/labels/index.cfm

Weiterführende Thinks und Wissensquellen:

http://www.geo.de/GEO/natur/oekologie/51382.html?p=1&pageview=&pageview=

http://www.sueddeutsche.de/wissen/artikel/604/89515/

http://www.welt.de/wirtschaft/article1843832/Rettung_in_letzter_Minute_fuer_den_Thunfisch.html

http://ec.europa.eu/news/agriculture/080729_de.htm

http://www.greenpeace.at/uploads/media/Tunfisch-Report_Kurzfassung_03.pdf

http://www.wwf.de/themen/meere-kuesten/ueberfischung/

http://www.wwf.de/presse/details/news/tunfisch_entrinnt_dem_sushi_schicksal/

http://www.netzeitung.de/wissenschaft/1187497.html

http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Startseite/Artikel,-Sushi-Hunger-bedroht-Blauflossen-Thunfisch-_arid,1295698_regid,2_puid,2_pageid,4288.html

Frühstück deluxe im Hallmackenreuther (Köln)

Minimalistisch ist nicht nur eine Musikrichtung, sondern auch da angebracht wo es passt.

Hallmackenreuther, meine Damen und Herren hier ist noch alles wie früher und früher war alles besser.

Nettefrechjunges Personal hat uns ein sehr leckeres Frühstück gebracht. Hier ist ein komischer Ort, wo Joghurt noch nach Joghurt schmeckt, das Obst sicherlich nicht gespritzt ist und ich wette die Kuh, die uns die Milch gab, war eine glückliche.
Von dem Schwarz- Voll-, Graubrot können sich die Frühstücksstümper aus England und Holland eine dicke Scheibe abschneiden.

Das Publikum ist „jeck“ (Kölnerausdruck für verrückt). Am Nachbartisch designen zwei asiatische Kollegen ein Stück bessere Welt und lachen erzählen sich via Skype Witze. Die Jungfamilie ist statt auf den Pollerwiesen, wie wir, zum frühstücken hier.

Lecker Tee getrunken, beim hinausgehen noch den PEZ-Automaten mit Kleingeld berreichert und ordentlich (sinnes)satt wieder nach draußen.

Oh 16:00 Uhr – ja, das belgische Viertel ist noch schön…
So Momente sollte man festhalten. In Aspik(?) oder zumindest auf Polaroid.

Musiktipps dazu:
Das unbedingt ganze Album vom „MGMT“,
„Freakpower – Turn on, Turn in, Cop out“
und „Sebastian Leger – Word“

*flöt – Mario