Frühstückslieblingsladen – Meister Gerhard 006 #KÖLN #BRUNCH #BRUNCHBROTHERS

In Köln haben wir uns brunchmäßig richtig ausgetobt.
Dabei waren die Klassiker wie Rheinterassen und der alte Wartesaal.
Weil Frühstück die wichtigste Mahlzeit ist, nehmen wir (die Brunchbrothers) die Sache auch ernst.
Bierernst.
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Masse ohne Klasse?

Wo kann man mehr verkehrt machen als bei Wein?

Ich gebe zu, ich bin noch kein Sommelier, aber auf dem besten Wege dahin.
Wenn ich Wein trinke, dann ist das nur zu 20% Genuss und 80% „harte Arbeit“ im Sinne von Horizonterweiterung. Da möchte keiner mit mir tauschen (oder?) … aber dazu später mehr.

Folgendes hat sich aufgetan (s.u.)  – Aldi soll Wein gepuncht haben. Nicht umsonst ist bei dem Discounter die Weinabteilung so groß. Sie hat einen guten Ruf und der Deutsche deckt sich gerne mit Aldi Wein ein.

Ich persönlich muss sagen, dass ich auch gerne Aldi-Wein trinke.

Aber hier liegt der Hase im Pfeffer. Zwar muss nicht alles was gut ist auch gleichzeitig rar sein, aber in der Genusswelt und in endlichen Produkten sind doch hochwertige Produkte meißt auch nicht in unbegrenzten Mengen zu erwerben.

Das war wohl auch das Manko beim Wein vom Aldi. In den ersten Septemberwochen hat Aldi den

Naumachos 2004er Rosso Piceno DOC Superiore

angeboten. Ein Qualitätswein besonderer Güte (s.u.).

Natürlich kann Aldi nicht in einigen wenigen Filialen den Wein anbieten, sondern muss ein gewisses Kontigent abdecken, was in diesem Falle bei 50.000 Flaschen liegt.

Kurios, nein. Aber das Weinliebhaber Klientel ist wachsam und will durch Blindverkostung, Labortest und Geschichten aus der Vergangenheit den Skandal als Etikettenschwindel aufgedeckt haben.

Ehrlich gesagt hätte ich es sicherlich nicht gemerkt, aber bald ist es soweit.
Die Gaumenjustierung läuft….

Eine Heidenarbeit…. 🙂

Dieser Artikel bezieht sich auf diesen Wein, dieser Information und diesem Kommentar.

Zur Diskussion steht die Qualität.

(Bildquelle: www.aldi.de)

Frank Eicks im Kurhaus Bad Münstereifel

Kurhaus, Bad Münstereifel, nicht gerade die besten Vokabeln um „fremde“ für einen Ort zu begeistern.

Aber wer so denkt ist völlig falsch, denn Bad Münstereifel ist mehr als Heinos Cafe.

Der Ort wo was passiert, Innovation nicht klein geschrieben wird und
obendrein sogar das Essen schmeckt ist das „neue“ Kurhaus in Bad
Münstereifel.

Nein, hier gastieren nicht nur Rentner, die aber auch herzlich willkommen sind, sondern hier passiert das, was Frank Eicks „CROSSOVER“ nennt.

Ein altes Gebäude mit enormen Potential hat einen Innovator.
Junge und alte Leute treffen aufeinander und das Essen gibt es, je nach Angebot, mal eurasisch, mal rustikal oder klassisch.

Hohe Anforderungen, dass weiss aber auch jeder.
Hier wird die Besetllung via IPod Touch entgegengenommen – das habe ich so auch noch nicht gesehen.
Fertig ist noch nicht alles, somit steht hier nichts nicht still.
Bar, Cafe, zwei Partyräume, das Restaurant und vieles mehr.

Ich freue mich, dass es in Münstereifel wieder einen Ort gibt, an dem man Konzepte umsetzen kann – wir denken da an „Gute Gesellschaft“ und „Rad Rebellen“, aber dazu demnächst wieder mehr.

Einige Veranstaltung habe ich schon musikalisch betreut…
Ich bin mal gespannt was da noch alles kommen wird.

Hier ein paar Eindrücke:

Mehr zu Frank Eicks unter www.eicks-restaurant.de

*innovate on – Mario

Mein Kochrezept: Frecher Pfifferling

Zum Wochenende mal was anderes…

Man hat mehr Zeit und die Kantine geschlossen, einkaufen macht sowieso fast immer Spass – also warum nicht mal selber kochen.

Was brauchen wir?

Rezept für 2-4 Personen:

  • eine Flasche rose für den Koch
  • ein halbes Paket Nudeln, hier Barilla „La Collezione Fettuccine“
  • ein Pott Sahne
  • ein Becher Creme Fraiche
  • ein Stück Parmesan (unbedingt selber reiben!)
  • ein halben Bund frische Petersilie
  • einen Korb (ca. 200 Gramm) Pfifferlinge
  • ein ordentliches Stück Schweine Filet
  • 2-3 kleine Zwiebeln
  • kein Talent, aber ein Stück Glück oder einfach mehr von Punkt 1

Zubereitung:

Zu allererst den Rose öffnen. Blume und Co riechen und einen frechen Schluck aus der Flasche.

Der Koch darf das. Um Klasse zu waren erstmal die Gläser zu 0,1l füllen…

Temperatur ok? – Dann kann es losegehen.

Sahne und Creme Fraiche sind schon fertig – einfach Deckel öffnen…
Aber wir können schon einmal einen Topf mit ein wenig Nudelwasser (+ Salz) aufsetzen.
Da wir jung sind, keine Zeit haben und vor allem hungrig – parallel einen Wasserkoch mit dem Rest für einen gefüllten Topf.

Die Frische Petersilie grob Hacken und weg legen – die kommt erst gegen Ende wieder zum Einsatz

Die Zwiebel wird geschält und in kleine Würfel gehackt. Auf ein Tellerchen und an der Luft arbeiten lassen.

Die Pfifferlinge waschen, sonst schmeckt es sehr nach Mutter Natur.
Aus der Natur stammt auch der Rose – eine Schlückchen für die erste Zwischenetappe nippen.

Die Nudeln brauchen 6 Minuten – vorher die Fleischstücke scharf anbraten, mit Salz + Pfeffer würzen.

Kocht das Wasser (im Wasserkocher) ? – Alles klar, Nudleln rein!

Das Fleisch bei mittlerer Temperatur in den Backofen geben. Da stört es keinen und kann herrlich nachziehen. Halt, Rose trinken. Es ist schon viel geschafft, also ist ein ordentlicher Schluck drin.

Jetzt wird es wild… Die Pfifferlinge in die Pfanne (ehemalige Fleischpfanne).

Braten, schwenken, bisschen Olivenöl und ab die Post.

Karamba. Jetzt nach und nach alles in die Pfanne geben. Zuerst Sahne und Creme Fraiche nach Gefühl und eigenem Gewicht 😉

Köcheln, brodeln lassen und zum guten Schluss die frische Petersilie hinzugeben.

Das Nudelwasserabgiesen, Nudeln abtropfen lassen. Wer mag – der gibt ein bisschen Butter hinzu.
Parallel dazu: Alles anrichten. Fleisch aus dem Ofen auf den Teller.

Nudeln und Soße dazu. Gucken das die Flasche Rose wirklich leer ist – sonst schmeckt es nicht.

Finale…. Eine Sommerregengroße Portion Parmesan verdelt das Gericht.

Guten Appetit!

*cook on – Mario