Classics Remise 2012 (106 Bilder)

Bei bestem Wetter wurde die Amazone gestartet. Schönster Herbstsonntag um eine Reise nach Düsseldorf zur „Classic Remise“ (auch bekannt unter Meilenkwerk) zu starten.

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Motorsport more stylish

Ob Motorsport wirklicher Sport ist?!

Da würde ich die Zweifler mal bitten einen Tag mit einem VLN oder Formel 1 Piloten zu tauschen. Auf jeden Fall kann Motosport faszinieren.

Hast du schonmal gehört wenn jemand aus dem Ausland BMW ausspricht? „oh BMWUUU“. Unsere deutschen Marken sind verbindent.

Die alten Autos und Ihre Faher haben Stil. Besonders wenn Sie durch die Linse von Mike Burroughs betrachtet werden.

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Oldtimer, da geht mir das Herz auf.

Aber wo fängt man an wenn man sich einmal verliebt hat? Die Preise schießen in die Höhe, was ist besser. Ein solider deutscher, ein klassicher Engländer oder doch ein rassiger Italiener?

Die Geschichte der Automobilkultur wird in diesem ZDF Beitrag (Klick aufs Bild) in aller Kürze zusammengefasst.

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Die Tendenz sagt zwar, dass unsere Generation das Auto nicht als Statussymbol sieht (kann ich bestätigen), aber dennoch möchten viele an dem Kult(ur)gut Auto teilhaben.

Aber wo beginnt man beim Kauf? Der Onlinemarkt bei Mobile.de ist das Sammelbecken, dass alle Genres zusammenfasst. Meiner Meinung nach aber nur ein Ausschnitt. Der Oldtimerkauf ist mit einem „normalen“ Autokauf nur bedingt vergleichbar. Hier ein Einstiegsversuch…

Der Verkäufermarkt lässt sich in verschieden Sparten einteilen, zwei möchte ich hier nennen.

Da gibt es die deutschen Expertengaragen

Diese kenne ich:

Alltagsklassiker (Bonn) / www.alltagsklassiker.de

Ein solides Angebot „zweckmäßiger“ Autos. Jan hat den Anspruch Autos zu verkaufen, die gefahren und nicht gestellt werden. Ein Auto bleibt, auch wenn es alt ist, ein Nutzfahrzeug. Ein gut sortiertes Portfolio beim bodenständigen Verkäufer.

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DLS Automobile / http://dls-automobile.de

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„Harry“ Ütsch kenne ich persönlich leider nicht. Aber er scheint ein ganz charmanter Autonarr (positiv gemeint) zu sein. Es gibt bei „ihm“ nicht nur Oldtimer, aber auch. Das Besondere an dem Angebot ist, dass das Team von DLS Automobile das „Internet verstanden“ hat. Die Bilder sind ansprechend, hochwertig und die Geschichten zu den Autos laden zum Lesen ein. Auch wenn man nicht bei Ihm kauft, so ein Tipp von mir, kann man sich hier Fachwissen anlesen.

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Garage 11 (Hamburg) / http://www.garage-11.de/

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Die Garage 11 habe ich über Facebook gefunden. Das Angebot entspricht nicht 100% meinem Geschmack, aber wer auch mal mit Amerikanern oder anderen Exoten liebäugelt, der ist hier richtig. Exoten die nicht alltäglich sind, bestücken die Garage. Immer ein Blick wert.

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Neben den Expertengaragen gibt es auch die „Import-/Exportliga“.

Die „Import-/Exportliga“ liegen meißt in Hafennähe. Bei uns am nächsten ist der Blick nach Holland. Ein Auto zu importieren ist heute so einfach wie eine Flugbuchung nach Übersee. Der Passagier ist halt nur aus Blech, steuert Häfen an und will verzollt werden. Die Behörden und Anbieter haben meißt Erfahrung mit der Verschiffung.

Das Angebot ist groß, die Autos sind in allen (wirklich allen) Zustandsnoten erhältlich. Eine Risikopauschale sollte bei jedem Kauf mit eingeplant werden. Insbesondere wenn das Auto nur augenscheinlich oder via Video in Betracht genommen werden kann.

Was sich durchgesetzt hat, ist Googlealben als Verkaufsplattform. Funktional und einfach.

E&R Classics / http://www.erclassics.com/

Ja, ok sorry. E&R pflegt sein Google Picasa Album nicht mehr. Aber die Webseite im 90er Jahre Design hat bestand. Ohne es zu wissen, würde ich sagen, dass hier gerne gehandelt werden darf. Alle Zustandsnoten, Projektautos, aber auch Exoten wie Simca und co finden sich im Portfolio.

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Merit Cars / Picasa

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Hier ist das ungute Bauchgefühl präsent. Aber als ich mich umgeschaut habe, wurden diese von mir angeschrieben. Antworten erfolgten prompt. Nicht ganz ausführlich, aber „funktional“. Insbesondere Exporterfahrung nach Deutschland ist für knapp 1000 € vorhanden. Kauft man die Katze im Sack? Gute Frage 😉

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Die Autosuche ist also nicht ganz einfach. Wer viel Geld bezahlt, kann sich auch Agenten leisten oder direkt von namhaften Tunern wie Kremer kaufen. Ein wirliches Schnäppchen wird zunehmend schwerer zu ergattern.

Immer wieder interessant ist die Seite http://bringatrailer.com/. Der Titel erklärt den Inhalt fast von alleine. Die Jungens halten die Augen nach Schnäppchen und Exoten offen. Wieviel Leser die Seite hat (wegen der Erfolgschancen beim Kauf) kann ich nicht sagen.

Was immer noch sehr gut funktioniert, aber leider auch „Probierpreise“ sind – Anonncen in den klassichen Automagazinen durchforsten. Auf der Messe, wie der Techno Classica, war ich auch von den Preishöhen irritiert. Aber der Preis ist für viele Mitschwimmer in dem Oldtimergewässern nicht „das“ Argument. 😉

Der klassiche Scheunenfund ist mir noch nicht direkt untergekommen, auch wenn in meiner elterlichen Region die Scheunendichte hoch ist. Vielleicht ist es auch nur eine Ebayerfindung. Aber wer in einer Scheuen einen 911, eine XT 500 oder einen E-Type findet – schreib mir eine Email, ich bin sofort da.

Beste Grüße,

Mario

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1000 Miglia en detail – 71 Einblicke (Bilder)

 

Macht es Sinn jedes Jahr im Mai nach Italien zu fahren „nur“ um ein paar Autos bei einem offenem Straßenrennen zu sehen?

Ja, aber die Fasziniation Mille Miglia kann man nicht (richtig) verstehen, wenn man nicht vor Ort war. Einmal da, wird es zum Fieber das jedes Jahr pünktlich im Mai ausbricht.

Videos kann Mercedes Benz besser und schafft es in knapp 6 Minuten einen Eindruck der Mille Miglia geben.

Was ich kann, ist einen anderen, tieferen Einblick geben. Den Start mache ich mit „en Detail“. 71 Einblicke in die Mille Miglia.

1. So einen Mercedes fahrend zu sehen, ihn vorher fotografieren zu dürfen ist unbeschreiblich

 

2. Sieh dein Spiegelbild in der Radkappe eines Porsches der zwei Tage unterwegs ist und du siehst ein glückliches Gesicht

 

03. Atme im Mille Miglia Museum Motorsportgeschichte

 

04.Weite Anreise? Europa ist ein Dorf. Andere kommen aus der USA

05. …oder Afrika

 

06. Wichtigste Utensielien (wenn man nicht mit einem Werksteam fährt, dass noch einen Ersatzmotor dabei hat (vgl. VW-Käfer), dann reicht Gaffa und ein Lederkoffer voller Werkzeug

 

07. No Reaseon for a Kofferraum.

 

 

08. „Superleggera“ wird hier montiert.

 

 

09. Qatar? Die Mille Miglia ist globalisiert.

 

10. Bei einem modernen Auto ist ein Ersatzreifen keine Pflicht. Bei der Mille Miglia sind zwei ratsam

 

 

11. Alles was ein Lenkrad braucht ist die runde Form

 

 

12. Mercedes arbeitet pragmatisch. Die orpulente Absaugkonstruktion tritt bei der minimalistischen Spiegelkonstruktion auf dem Ersatzrad in den Hintergrund

 

 

13. What counts is beeing bright. Race with light

 

 

14. Bei diesem Mercedes stimmt alles, fast zu viel. Ein Cockpitkunstwerk.

 

 

15.Das Symbol des späteren Siegerfahrzeugs

 

 

16. Verliebt, ohne zu wissen warum. Ein blau-weißer Ferrari. Das Rücklicht ein Meisterstück

 

17. Ein Kunstwerk im Kunstwerk entsteht

 

18. RHD

 

 

19.Sinnvolle Kofferraumaufteilung.Koffer oben, unten wird die Chopard-Edeluhr verstaut. Der Kofferraum wird natürlich nicht abgeschlossen.

 

 

20. Der Lancia Maulkorb sorgt für gesunde Distanz

 

 

21. Dieses Auto (Bentley) ist seit 1930 im Rennsportbetrieb. Ein moderner Mc Laren hält keine 2 Wochen

 

 

22.Der notwendige Schmuck – ein Gürtel

 

 

23. Soviel Handarbeit wie in diesem Lenkrad steckt finden wir heute in keinem Auto

 

 

24.Platz ist in der kleinsten Hütte

 

25. Grillsaison

 

 

26. Fahrende Urkunden

 

 

27.rechts das Siegel, links die Kühlwassertemperatur. 2 der wichtigsten Parameter

 

 

28. Maserati zählt, nietet, verbindet

 

29. Zuverlässigkeit in drei Worten – Jaeger Le Coultre

 

30. Klare Wege

 

 

31.Kein COM-Anschluss für Software, diese Autos habe nur Ventile und analoge Gefühle

 

32. (my) favourite „Vintage Toy“

 

 

33. weit und breit kein Fahrer, Schlüssel steckt

34. Sexy Detail mit Putznachteil

 

 

35.Ipad, nett. Aber ein Zettel mit klarer Ansage und zwei Uhren reichen.

 

36. Keine Standschäden im Teilnehmerfeld

 

 

37. Aston Martin. Ein Krone in Sachen Markenführung

 

 

38. Diese Autos schmücken nicht nur springende Jaguars, auch fliegende Schweine fahren mit

 

 

39.Kokettierrei ist auch dabei

 

 

40. In diesem Owners Club könnte jeder jeden kennen

 

 

41. Auch durch die Berge geht die Strecke. Bei Schneefall kann man sich auf Landessprache verständigen

 

42. Nichts verbergen.

 

 

43. Die Mille Miglia führt zusammen, was zusammen gehört

 

 

44. (völlig subjektiv) Der schönste Wagen der Mille Miglia. Ein Engländer im italienischen Design, in Landesfarbe.

 

45. Handbremse außen

 

46.12 Volt sind auch früher schon Gold

 

47. Fahren ist ohne Servolenken in italiensichen Kurven Handarbeit

 

48.Deutsche auf italienischen Spuren. Ein Audi Monza.

 

49. Vier Ringe mit viel Geschichte

 

50. Bugatti blau mit überschaubarem Innenausbau

 

51. Stilbruch. Anlaoge Instrumente mir römischen Ziffern treffen digitale Helfe

 

52. Zündkerzen – für die Romantik

 

 

53.Ventil

 

54. Kein Laminat Imitat. Echter Holzboden

 

55. Bentley Serie -1-

56. Bentley Serie -2- mit klaren Ansagen

 

57. Bentley Serie -3- Patina

 

 

58. Bentley Serie -4-interessante Instrumente

 

59.  Bentley Serie -4.- Flagge zeigen

60. Bentley Serie -5-

 

61.Bentley Serie -6- Feinjustierung für Blattfedern

 

 

62. Porsche. Grau in wow

 

63.Deutsche Gründlichkeit

 

 

64. pragmatisches Außengepäck

 

65.Nachdruck oder Ausdruck von Geschichte?

 

 

66. Design in Perfektion

 

 

67. fokussierte Fahrer

 

68.Lederhelm. Hält warm, schützt vor Sonnebrand

 

 

69. Sidepipe hype. Der Chef Uhlenhaut durfte die 300 PS nur Schallgedämpft fahren.

 

70.Kein Einfacher Lackschaden

 

71. unschuldig weiß

 

Beste Grüße,

Mario

 

 

 

 

Essen, Öl ist meine Nahrung.Techno Classica 2012

Die ersten Sonnenstrahlen im Jahr 2012 und ich will in eine Halle. Das kostet bei der weiblichen Begleitung keine Überzeugungsarbeit mehr, aber es soll sich lohnen. Wir machen uns zum Ersten mal auf zur Techno Classica.

Was sieht man, wenn trifft man? Viele übliche Verdächtige, das ist klar. Über die Jahre erkenne ich viele Autos wieder und die Gesichter werden bekannter. Die Oldtimerfans sind schmerzensfrei was das Reiseverhalten angeht. Essen scheint das Mekka für Ölliebhaber zu sein.

Das Spektrum ist groß. Die Hallen sind so unterschiedlich wie die Automobile die in den Räumen stehen. Was festgestellt werden kann – wer was sucht. Teile, Kontakte, Clubs und Autos – der wird hier fündig. Besonders Details werden hier auf Augenhöhe diskutiert.

Die Techno Classica gilt als Indikator für Preise. Was ich nicht gefunden habe waren Schnäppchen. Viele Preise schienen mir als „Testpreise“ oder Mondpreise – auch bei den Teilen. Dennoch. Viele Autos sind am vierten Messetag „sold“, „verkauft“ und wer hinsieht, der findet viele Leute mit kleinen Büchern die sich Notizen machen, Autos intensiv Mustern, ihr Handy zücken und Kaufanfragen stellen. Besonders die drei Freiflächen und die COYS Versteigerung dienen diesem Zwecke.

Die Hersteller lassen sich nicht lumpen. Hier steht Automobilgeschichte im Hochglanzformat. Diese Bereiche setzen sich deutlich von den anderen Teilen ab. Sieht gut aus, hat aber einen anderen Flair.

 

5 Dinge die mir sehr gut gefallen haben.

1. „PATINA“ Cars. Ehrliche Autos, kein Hochglanz. Hier ist Leben drin

 

2. Die spanische Marke „PEGASO“ auf den Ausstellereigenen Flächen

3. Exklusive Automobile. Einzelstücke. Viel zu Schade um Gas zu geben.

4. Die Freiflächen zum Sonne tanken und Preise vergleichen.

5. Die Techno Classica erlebt zu haben und zu wissen, dass mir „draußen“-Veranstaltungen wie am Nürburgring oder bei der Mille Miglia mehr Freude bereiten. Wer kaufen will ist auf der TC bestens aufgehoben. Wer Autos erleben will, der sollte zur Rennstrecke, zu Rennen und die röhrenden Brüller live erleben.

Was liegt noch an? Le Mans Classic, Mille Miglia und zahlreiche Besuche am Nürburgring.

Beste Grüße,

Mario

 

 

 

 

 

 

 

 

Classic Days 2011 – die Referenz

Das mit den Oldtimern ist so eine Geschichte. Wenn es dich gepackt hat, dann meißt über bekannte die tolle Geschichten erzählen, verzweifelt nach Teilen suchen und diese trotzdem irgendwann finden. In meinem Fall war es ein besonderer Arbeitskollege er aus einen Haufen Blech ein Traum erschaffen hat. Die Classic Days sind eine Oldtimerveranstaltung in Jüchen wo sich „diese“ Leute treffen.

2011 wollte ich eigentlich selbst als freiwilliger Helfer mich engagieren aber eine Einladung am Samstag überschneidete sich mit den Classic Days.

Also Sonntag den Oldi gesattelt und auf…

 

 

Gute Geschichten werden auch auf dem Schloß Dyck erzählt. Es ist keine Veranstaltung die im Vorfeld viel verspricht und den Gast mit tollen Vorstellungen alleine läßt, nein, viel besser, der Gast wird mitgenommen. Mitgenommen auf eine tolle Reise durch die Welt des Automobils.

 

Der Rundkurs ist zu den Hauptzeiten permanent befahren. Die Autos stehen nicht nur auf dem Gelände um in Schönheit zu sterben, nein die Wagen werden gefahren.

 

Auf dem Gelände viel los, angenhem gefüllt und kein Stress.

 

 

Angekommen, eingetaucht! Würde ich schreiben „für jeden ist etwas dabei“, könnte schnelle der Schluß gezogen werden, dass die Veranstaltung alles will und nichts richtig macht. Falsch. Die Classic Days sind die Referenz und auch für Nicht-Auto-Fanatiker interessant.

 

 

Dem Rennfahrer Wolfgang von Tripps, aus dem Kölner Raum, war die Veranstaltung gewidmet. Hier am Stand von State-of-Art wurde eigens ein Porsche Korpus mit Geschichte von Tripps ausgestellt.

Die schönen Autos standen nicht nur brav in Reih und Glied,  sondern wurden nach Themen sortiert.

Beispielsweise die „Champagner Camper“ – die sich durchaus stilecht zu inszenieren wussten…

 

…oder im Trailerpark wo Kleinswagen für größten Spaß sorgten.

 

In der Rennsportabteilung enstand Boxenatmosphäre. Alte neben neu und alle faszinierend.

 

 

 

Von hier aus wurde direkt in den Rundkurs gestartet.

 

Die großen Automarken haben 2011 Hochkonjunktur. 125 Jahre Auto. So präsentierte sich Mercedes auf den Classics Days. Keine Sorge – kein Kommerz. Understatement und wirklich tolle Autos aus dem Reportaire.

 

Zurück im Park und Kraft tanken.  Kulinarisch wird einiges geboten. Fritten, Flammkuchen oder vielleicht doch Lachs? Alles was das Herz begehrt für jede Preisklasse.

 

Es gibt viel zu sehen und nicht nur interessante Autos 😉

 

 

Der Motorenlärm und Benzingeruch ist omnipräsent.

 

 

Nach der Stärkung ging es in den Innehof. Die 5 € Aufpreis sind gerechtfertig und lohnen sich für das Angebot sehr.

 

Diesen Porsche bekommt man sonst in Hamburg zu gesicht und hier steht er live und in farbe, na gut schwarz.

 

Das ist kein normaler Alfa – das erkennt auch der Laie. Was diesen Alfa neben dem einmaligen so besonders macht der Gewinn der Concourse de Elegance aus England. Welche Kosten und Mühen müssen das gewesen sein dieses Auto in den Schloßpark zu bewegen. Wer Besitzer solcher Karossen überzeugen kann braucht mehr als ein stimmiges Konzept. Diese Juwelen zu sehen ist etwas ganz besonderes.

 

 

 

 

Den internationale Flair vermitteln nicht nur die Nummernschilder aus der ganzen Welt sondern auch die Gäste. Es wird sich auf englisch, französich, holländisch, chinesisch und deutsch unterhalten.

Der Gewinnerwagen aus 2011 – ein echter. Der erste Lack, tolles Patina und viele Geschichten im Gepäck.

Die Autos die hier stehen haben wirklich gelebt. Ob es der Dienstwagen von James Bond ist oder dieser Sportwagen mit handverniteten Blechen…

 

Aus dem Fahrerlager zurück über denVorgarten und das riesige Gelände weiter erobern. Ein Tag ist fast zu wenig – wenn das Angebot genoßen, verstanden und ausgereizt werden möchte.

 

 

Der Parkplatz selbst ist ein Highlight. Das Publikum trifft sich zum Markentreffen im eigenen Gefährt und demenstprechend ist das Fahrzeugangebot auf der Parkplatzwiese unbeschreiblich.

 

 

 

Auf der „Shopping-Meile“ Souviniers so weit das Auge reicht.

 

 

Fragen oder Probleme mit dem eigenme Auto? Werktstätten, Lackexperten und Motorgurus warten im Zelt auf Fahrerfragen.

 

 

Die Classic Days lebt Automobil. Jede Stunde auf dem Gelände ist ein Geschenk. Große sind Augen garantiert.

Danke an die Herzblutorganisation die die Classics Days zu der Referenzveranstaltung für Oldtimer in Deutschland macht. Bis 2012.

Beste Grüße,

Mario

 

 

 

 

 

Flashman ll wir waren dabei!

 

Flash (Drogenkonsum)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Als Flash (engl. Blitz, blitzartig) oder auch Kick bezeichnet man das plötzliche Eintreten der Drogenwirkung. [1] Der Konsument empfindet vorübergehend eine stark euphorisierende Wirkung sowie intensives Wohlbefinden.

 

Wer in der Woche alles gibt, der darf am Wochende auch mal einen Gang zurückschalten. Zurückschalten um zu überholen. Erholen kann doch jeder.
Vorgeschichte:

 

 


Unsere Droge heißt Benzin. Wir würden kein Benzin trinken, aber atmen es stundenlang ein. Genau 1000 km bin ich aus Österreich gefahren. Kurzer Zwischenstopp in Bonn um den besten Beitrinker ähm -fahrer Simon aufzugabeln. Er hat es sich nicht nehmen lassen Wien zu verlassen um Hamburg zu erobern. Hotels? Route? Keine Ahnung, aber der Tank war voll und die Zuversicht groß.

 

 

 

Zum Opening im Le Lion haben wir es nicht geschafft. Als wir um 4:00 in Hafencity angekommen sind haben wir nur zügig das Hotel Amazon zur Elbe bezogen und uns von Möwen in die Schlaf singen lassen.

 

 

 

Pünktlich, glücklich und euphorisch standen wir am Check In. Es war ein herrliches Treiben. Eine Karre krasser als die Andere.

 

 

 

Ob mit Dach oder ohne. Rost oder Respekt. Es war ein illustres Fahrerfeld(lager).

 

 

 

 

In Hamburg ist ein verdichtetes Netz von extrem lockeren Typen. Ob Chromjuwelen, Motoraver oder Barkeeper – sehr interessante und vor Allem nette Leute!

 

 

 

 

Bärenjagd war das Tagesthema. Es gabt nicht viel zu erklären, was das Roadbook nicht besser hätte sagen können.

 

 

Team Vier minus Eins hatte sich schnell gefunden. Ein Austin Healy, BMW, ein winziger Schweizer-Pickup und silberne englische Rockstars gehörten zum Feld. Wir surften aus Hamburg mehr oder weniger direkt in Richtung Vechtistan.

Prüfungen wurden mit stolz bewältigt und im Roadbook notiert und auf Facebook dokumentiert. Wir haben drei Tankfülungen und 15 Akkuladungen verbraucht.

 

 

 

 

In alten Hühnerställen schoßen wir auf Bären mit Gewähren. Jeder Augenblick des Tages war eine einmalige Momentaufnahme.

 

 

 

 

Auf dem Hamburger Speed Circuit ließ der Bär auf sich warten, die Anderen drehten Runden, durch oder sich im Kreis. Vorbildliche Rennfahrer heizten um den Sieg. Who the fuck is Vettel?

 

 

 

Nachdem wir auf dem Meyerschen Landsitz angekommen waren, floß die Weißweinschorle und Bier. Der Sieger stand noch nicht fest. Spekuliert und triumphiert wurde reichlich.

 

 

 

 

Unser Teamsprecher war der Schweizer Botschafter. Hallelulja! Wir hatten viele Argumente für den Tagessieg, aber scheinbar zwei zu wenig. (Anmerkung der Redaktion – das Bild würden wir gerne sehen).

 

 

 

 

Zwei strahlende Männer die sich aus der Höhle des Löwen auf Bärenjagd begeben haben und wohl verdient den Sieg erkämpften. Bei mehreren Gin Tonics, Grappas wurde der Sieger gefeiert.

 

Die Heimreise ging zügig voran. Kein Stau, aber viel Regen. Bärenjäger auf der Flucht in den Alltag.

 

 

 

Um den Magen nicht völlig zu irritieren, haben wir den Tag mit einem Festmahl beendet. Wow, what a weekend.

 

 

 

Ich denke jeder hat seinen persönlichen Pokal dieser Tage nach Hause getragen.

Bis 2012 sagt Team Weißweinschorle!

 

Weiterführende Verwirrung bei den Helden…

Projekt Mille Miglia | 4 | die Mille Miglia

Manche halten es für elitär, manche für verrückt und dennoch fasziniert es Sie alle. Deshalb liebe ich Italien. Hier gilt „bella vita“ first.
Vor den Sorgen wird erstmal gelebt – und das in vollen Zügen.

Bei der ganzen Kirchenproblematik ist das Museo Mille Miglia ein wirklich heiliger Ort den es zu besuchen gilt. Eine tolle Mischung aus alter Architektur (wahrscheinlich einem Bauernhof), modernem Investment, belebt mit der Kultur der Mille Miglia.

Ich habe mir sagen lassen hier stehen noch mehr Autos – wenn Sie nicht gerade Rennen fahren.

Motorsport – Religion. Nirgendwo vermischt es sich so schön wie in Brescia.

Ich will uns deutschen nicht nehmen lassen, dass wir die Autobauernation sind. Aber Italien gönne ich gerne den zweiten Platz.

Das Museum ist relativ klein, hat aber doch alles was wichtig ist. Tolle Autos. Restauriert, hochpoliert, aber eben auch gefahren. Die sind dan deutlich „konserviert“. Hier oben stehen Zustandsnoten 1-5 nebeneinander.

Das schöne ist, die Zieleinfahrt ist nachts. Man zieht durch Brescia, trinkt in den schmalen Seitengasse noch einen Aperol Spirtz und sucht bei Einbruch der Dämmerung die Rennstrecke auf.
Gerne wartet man Zwei Stunden, einfach so.

Dann irgendwann beginnt die Moderation. Das Mille Miglia liedt (Dauer ca. 3 Minuten) setzt zur Dauerschleife für die nächsten 5 Stunden ein.

…dann kommen Autos,

Aber „leider“ 200 Ferraris. Nicht das ich Ferarris nicht mag, aber 200 mal Plastikrennschleudern kann man sich sparen. Gut Sponsoring ist Sponsoring. Man wartet gerne und geduldig.

Dann kommen die „echten“ Autos. Die ersten fliegen in der verkehrsberuhigten Zieleinfahrt vorbei, sodass man es nicht schafft einen guten Schnappschuss zu machen. Es ist erahnbar wie die letzten 1600 Kilometer verlaufen sind.

Die Fahrer treffen ein. Ein Auto schöner als das andere.
Die 1600 Kilometer mit nur der Andeutung einer Fensterscheibe hinterlassen spuren. Besonders wenn es in den Alpen noch geschneit hat. Die Männer können sicherlich noch mehr Geschichten erzählen als der Moderator Ihnen Zeit gibt.

Was für ein roter Merceds.

Ein wirklich cooler Typ mit einem noch coolerem Masserati ist Jay Kay (Jamiroquai). Leider fehlte mir der Akku um Ihn festzuhalten. „And then after 1000 kilometers your car starts singing.“

Beste Grüße,
Mario

Silberfische

Sorry, aber silber ist die mit Abstand (wir reden hier über große Distanzen) die langweiligste Autofarbe.

Was einzig und allein silber gut aussieht sind Teekanen, außer aber ich werde ausgetrickst.

Dast ist mir zuletzt zweimal an einem Tag passiert:

1970-1976 Ford Taunus „Knudsen-Taunus“, Nachfolger des 12M/15M mit Reihenvierzylindern und Heckantrieb, völlig neue, dem Zeitgeschmack entsprechende Karosserie, nach sehr erfolgreichem ersten Jahr sinkende Verkaufszahlen wegen Qualitätsmängeln, als Taunus und Taunus L mit Rundscheinwerfern, besser ausgestattete Versionen mit eckigen Scheinwerfern, auch als Coupe und Turnier (Kombi), als 1,3- Vierzylinder mit 55 bzw. 59 PS, 1,6l-Vierzylinder mit 68, 72 oder 88 PS, als 2,0l-V6 mit 90 PS und als 2,3l-V6 mit 108 PS

Quelle: http://www.oldtimer-klassiker.de/ford.php

Kommt Sonne, fahren Klassiker.

Landpartie

Burg Adendorf

Was macht das Leben so interessant? Kontraste und Unterschiede. Samstag noch hier und Sonntag schon dort. Kurzurlaub ist auch zuhause möglich, wenn das Wetter stimmt. Mit sonniger Energie getankt treibt es uns raus. Sonntag war ich auf der Burg Adendorf. Eine der vielen Wasserburgen die es in unseren Breitengraden gibt. Manche Burgen (Satzvey) sind sehr engagiert und über die Landesgrenzen bekannt, andere nicht weniger schön sind mit dem Besuch einiger weniger Fahrradfahrer zufrieden.

Was rund um Burgen möglich ist, dass zeigen Freiherrin und Freiherr von Loé zum wiederholten mal in den letzten Mai Tagen vor Pfingsten. Den Termin halte ich aufgrund es Wetters sehr mutig, aber dieses Jahr hätte es sonniger nicht fallen können. Daher ist die angestrebte Besucherzahl von 30.000 zahlenden Gästen ganz und gar nicht überheblich.

Weit im voraus wurde mit harmonischer Werbung auf den Termin hingewiesen und zwar in der gleichen zurückhaltenden Ruhe wie sie auch vor Ort zu entdecken war. Milde rose´ Töne und edles Gold.

Übersichtlich ist das Gelände nicht. Bewusst verwinkelt gestaltet wird jedes Fläckchen auf und um der Wasserburg genutzt.

Angebot

Das Angebot war so verschieden wie die Gäste „eine besondere Auswahl der ländlichen Lebensart“. Über 100 Aussteller mischten modernes wie kunstvolle Vogelhäuser mit traditionellem oder antiken. Kulinarisches wie Wein, Käse, Pesto und Pasten warne ebenso zu finden wie Pflanzen für die private Flora und Fauna.  Mich hat sicherlich nicht alles, aber ich würde lügen, wenn nicht ein zwei-drei Dinge mein Interesse geweckt hätten. Meine Intention war es zu flanieren. Bei der schmalen Gratwanderung zwischen Stilecht und Chinaantikimport bedarf prüfender Blicke.

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(Antikes aus Silber)

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(Käse aus dem europäischen Umfeld)


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(eine Fahrradmanufaktur)

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(Antipasti, Wein, Waffeln und Säfte)

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(Wein von der Ahr)

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(Sterneküche von Hans-Stefan Steinhauers)

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Füllhorn der schönen Dinge

Alles im allen eine interessante Zusammenstellung. Der Eintritt von 12,50 € ist eine erste Selektion des Publikums, dass aber doch gemischter war als ich zunächst dachte. Der Preis ist für einen schönen Sonntag gerechtfertigt. Kinder bis 16 Jahre haben freien Eintritt. Ich fand es ganz interessant und für das gesamte Gelände braucht es mindesten anderthalb Stunden. Von Gewürzen, Literatur, Textilien und Floristik haben vor allem die weiblichen Gäste sehr viel zu sehen. Aber Oldtimer und Käse verführen auch das maskuline Geschlecht. Hüte sind nicht tot, ich kennen nun auch einen Ort an dem Sie getragen werden. Dank des Wetters hatten die Sandalensocken Saisonauftakt. Getränke und Speißen gab es zu durschnittlichen Preisen z.B. Kaffee für 2€ eine Waffel mit Sahne 2,50€ mit Erdbeeren entsprechend mehr. Bodenständig Boheme.

mehr unter www.landpartie.info