Handgemacht, ich werde Schuhnerd

Unsere Zeiten sind schnelllebig. Internetnachrichten fliegen an uns in Sekundenschnelle vorbei. Was gestern nochVZ.de war ist heute Facebook. Aber interessiert das irgendwen eigentlich Jemanden. Soundcloud hat vor kurzem 50 Millionen geraist. Geld wird nicht mehr verdient, es wird geraist.

Und wer nicht wie die Samwers den Blitzkrieg kämpfen, der hat wohl nicht genug Spirit.

 

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Samwer, da war doch was. Hatte der nicht eine Firma namens Zalando. Wenn Männer Schuhe kaufen Gehen sie entweder in den Laden und finden in einer Sekunden zehn Paar oder in Zehn Wochen nix = Variante A. Variante B. Die einschlägigen Schuhseiten + Amazon screenen. Screenen heißt wunderbar eingrenzen auf Größe Farbe, Typ und am besten im Sale.

Pakete kommen, Pakete gehen wieder zurück

An dieser Stelle möchte ich mich für meinen CO2 Wert entschuldigen und bei der kostenlosen Rücksende Möglichkeit von Amazon bedanken. Aber es ist eine Frechheit was heutzutage als Schuh verkauft wird. „Rahmengenäht“ – aber wie. Leder das nur nach Plastik riecht. Die meißten Schuhe sind Industrieprodukte und das in jeder Preisspanne.

Bei Boss bezahlt man nicht nur den Boss sondern, das ganze drumherum. Aber Marketing kann ich leider nicht am Fuss tragen. Wer billig kauft, kauft zweimal. Ab in die Nische Also zum Fachhändler. In diesem Falle heißt der im Netz Shoepassion. Ich lese seit längerem nicht nur die parallen Blogs, sondern beobachte auch den Auftritt von den Herren aus Berlin. Jetzt habe ich bestellt.

Versprochen wird ein Vollleder Schuh, rahmengenäht und handgefertigt. Geliefert wird eine hochwertige Box, Schuhtaschen für die einzelnen Schuhe (Details machen die letzten 10%), Pflegetipps und ein Schuh. Ein Hauch von hochwertigem Ledergeruch umgibt den Schuh ebenso wie das gute Gewissen beim ersten Tragen „richtig investiert“ zu haben . Aber Man(n) bleibt zunächst skeptisch und testet den Schuh auf einer Decke – 14 Tage Umtauschrecht etc. pp. Aber, nein der Gast darf bleiben.

Wer A sagt muss auch B sagenEin Nerd zeichnet sich u.a. dadurch aus, eine Sache zu sehen, verstehen und bis ins Details auszuloten. Eine zweite Order wurde plaziert und so bin ich zusätzlich ein stolzer Besitzer von „hält ein Leben lang“ Produkten:

  • einer Burgol Ziegenhaarbürste
  • einer Burgol Rosshaarbürste
  • einer Polierbürste mit Naturborsten für unterwegs
  • Burgol Juchtenfett
  • Burgol Palmwachs

Aber dazu ein Ander mal mehr… Beste Grüße, Mario

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Musikmafia (Portfolio)

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Ziel und Idee war es einen Flyer zu entwerfen, der für ein Musikmafia Veranstaltung wirbt. Musikmafia ist die Idee einer ständig wachsenden Familien die sich auf Parties trifft auf der hauptsächlich Housemusik gespielt wird.
Bewusst italienisch gehalten, CI konsequent umgesetzt. Hier steht klassisches Design im Gegensatz zu „moderner“ elektronsicher Musik. Der Handzettel ist zwar klassisch und schickt gestaltet, stellt aber zu der Veranstaltung in einer Off-Lokation (keine Veranstaltungshalle im eigentlichen Sinne) einen Kontrast da.

Der „Don“ ist der Kopf dieser Gruppe und dient als Hauptfigur die über das soziale NetzwerkFacebook“ direkt angesprochen werden kann. Die Vorbereitungen und Gedanken zu den Veranstaltungen werden über diesen Kanal veröffentlicht. Auf der Mikroseite www.musikmafia.de/countdown wurd auf ein animiertes Flash zurückgegriffen das bis zum Partybeginn runtergezählt hat. Sogennannte Familienmitglieder können ein T-Shirt gewinnen.

Beste Grüße,
Mario

Reputation, Medien, Freiheit, … , Obama, Facebook

Trends. Eine Frage auf die es nur dynamische Antworten gibt.

Was darf, was kann, was muss? Letzlich kommt man zu dem Schluss, dass sich selber fragen muss.

Globalisierung (war gestern?), Finanzkrise läuft, Schweinepest klopft sicherlich in den nächsten Tagen an die Tür.
Die Jugend ließt keine Bücher, Schüler laufen Amok, Unternehmen die nicht älter sind als das Internet (Google) haben Millarden in den Taschen und andere Traditionsunternehmen fragen nach Staatshilfen. Da fragt sich selbt der mündige Bürger manchmal wie das überhaupt noch funktioniert, geschweige denn wo es hingeht.

Prof. Peter Wippermann hat bei den Trendtagen einen sehr interessanten Vortrag gehalten der Quer durch alle Branchen geht und aus der Vogelperspektive die Gegenwart beschreibt. Ob Kaiserskassierien oder Iphone alles zum gedanklichem Hastag Trends.

Eine interessante „Ist“-Aufnahme fernab von dem (Luxus)Problem sich für Mc Donalds oder Burger King entscheiden zu müssen.

14. Deutscher Trendtag: Sozialer Reichtum / Prof. Peter Wippermann: Sozialer Reichtum – wer teilt, gewinnt from Trendbuero on Vimeo.