Medienkonferenz zur Mitnahme #DW #DEUTSCHEWELLE #DWGMF

Ende Juni hat die Deutsche Welle in Bonn in den Gemäuern des alten Bundestages zum Global Media Forum eingeladen.
Das Global Media Forum hat den Anspruch einen akutellen Sachstand und eine kritische Betrachtung der internationalen Medienlandschaft abzubilden.

Mir ist diese Konferenz bekannt, da ich für Deutsche Welle gearbeitet habe.

Viel Spaß beim Nachhören.
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Rocking Science – so hilft dir das Internet im Studium

Fluch und Segen Internet. Auf der einen Seite schafft das Internet Zugang zu jedem Wissen, an jedem Ort, auf der anderen Seite steigt der Aufwand Informationen zu filtern.

Fakt ist: Der Besuch im in der Bibliothek ist wichtig, aber nicth notwendig.

Hier sind 8 Hilsmittel die helfen können zu zitieren, Informationen zu organisieren, Quellen zu finden.

  1. Google Books (http://www.google.de/books)
    Querlesen geht digital schneller. In der Bibliothek mit dem Korb in den Keller laufen, das Buch im richtigen Regal suchen, ausleihen und dann am Platz merken, dass es das falsche Werk war, kann erheblich abgekürzt werden.
    Viele Titel stehen in Google Books zum Einlesen bereit. Mal mehr, mal weniger Seiten. Tipp: kann auch mit Amazon’s „Blick ins Buch kombiniert“ werden.
  2. Deutsche National Bibliothek (http://www.dnb.de/DE/Home/home_node.html)
    Liefert alle Indexdaten deutscher Werke. Da heißt, dass, was zum Zitieren benötigt wird (Autor, Verlag, VÖ…). Ideal dann, wenn eine Stelle zitiert wurde, noch nicht im Literaturverzeichnis steht, aber das Buch schon wieder in den Händen der Bibliothek ist.
  3. Google Scholar (http://scholar.google.de/)
    Dieser „Auswuchs“ der größten Suchmaschine wird hoffentlich nicht in naher Zukunft eingestampft. Wer nach der aufsteigenden Relevanz von zitierten Stellen suche und finden möchte, ist hier richtig. Hier lassen sich auch Dokumente finden, die bei der normalen Google Suche aus dem Filfter fallen. Beispielsweise PDF Dokumente.
  4. Evernote (http://evernote.com/intl/de)
    Ist „das“ Werkzeug für Listen. Ein digitales Notizbuch deluxe. Der Vorteil ist, dass nicht nur Dokumente hinzugefügt werden können, sondern auch Notizbücher ausgetausch, gemeinsam genutzt und einzelne Notizen verschickt werden können. Die Software speichert die Inhalte in der cloud, also im Netz. Zu nutzen als App/Installation oder über den Browser.
  5. Google Docs (http://docs.google.com/?hl=de)
    Ist dafür gedacht, um Dokumente in online-kolloboration gemeinsam zu bearbeiten. In der Forschung bleibt man häufig selbst sein bester Freund, also warum nicht Dokumente mit sich selber teilen. Finale Dokumente könnten auch hier verfasst werden, aber die Editiermöglichkeiten, im Vergleich zu Word, sind eingeschränkt. Heutzutage werden Dateien nicht auf dem Stick gespeichert, sondern in der Cloud.
  6. Die Webseite der Bibliothek deines Vertrauens (http://www.ulb.uni-bonn.de/)
    Ein Bibliothekausweis ist die sinnvollste Investition. Aber auch ohne Ausweis und ohne das here Ziel sich Bücher auszuleihen, kann das Quellpotential eines Themas eingegrenzt werden. Der Vorteil zu Amazon ist, dass auf Seiten der Bibliotheken auch Magazine, Bücher und E-Medien erfasst werden.
  7. FACEBOOK (https://www.facebook.com)
    Bei Facebook kannst du so viele Menschen finden, die dir helfen können ein Thema zu bearbeiten. Ein großes Wissennetzwerk. Ja, komm es war ein Versuch wert – Facebook klaut nur wertvolle Zeit 😉

Auch wenn die Hilfen besser geworden sind – schreiben muss man immer noch selbst. Viel Erfolg.

Rock on und beste Grüße,

Mario

Webtipps für die KW6 – 2012

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Google gibt Karacho. Noch kann G+ nicht gegen Facebook aufwarten. Aber Google baut eine Oberfläche auf der alle Services orchestriert werden. Hintergrundinfos hier:
http://googleplusinside.de/google-plus-mit-neuen-features-kalender-favoriten-und-google-docs/

Gestalte dein eigenes Rad. Nicht ganz günstig, aber individuell. Das Team aus Düsseldorf hat einen perfekten Laden umgesetzt. Online wie Offline.
Digitale Demokratie
Ein Klassiker, der E-Type.
Die Deutsche Welle hat den internetauftritt gerelauncht
Endlich ein Rucksack der mir gefällt:
Krause kanns! Ein digitales Multitalent deejayt, fotografiert und designt.
Fotos aus Südafrika. Kontrastreich, aussagekräftig und faszinierend.
Pinkbike ist das in England, was in Deutschland MTB-News ist. Hier gehts zum Best-of-Januar-Bild-Voting.
Besser als jeder Krimistoff ist die Wahrheit zum WCCB World Conference Center Bonn
Der Nürburgring wieder frei. Hier ist die Pressekonferenz in der Nachschau:
Hier ein Bericht zum Hintergrund: http://www.youtube.com/watch?v=Mf0rvPwap28
Beste Grüße,
Mario

Cialis online

Bonn hat Angst

Bonn. Ich mag Bonn. Eine großes Dorf mit den einen oder anderen Problemen über die nicht gesprochen wird.
Aber das soll nicht das Thema sein. Die Terrorwarnungen flauten zwar ab, aber die Nachwirkungen von den Paketbombenwarnungen und Drohungen sind noch spürbar.

Was das alles kostet.

Bei uns im Unternehmen wurde der Sicherheitsdienst zu den Kernzeiten aufgestockt und wir werden jetzt penibel beim Eingang und in der Mittagspause überwacht.

Damit kann man leben.

Auf meiner Joggingstrecke aber ein ganz neues Bild. Der tolle representative Sitz der United Nations zwischen Bonn und Bad Godesberg hat mir immer imponiert. Aber die tolle Festung hat eine graue Zahnspange. Der Zaun ist üppig bestückt. Alle 10 Meter eine Kamera und ein Halogenstrahler der tagtäglich leuchtet.

Nicht nur die neuen Drehgitter und der Umstand dass ich jetzt außen herumlaufen muss, nein es steht dem Gebäude einfach nicht.

(vorher)

(nachher)

Am Posttower ein ähnliches Spiel. Das Gebäude hat Rammschutz aus Beton bekommen. Die Betonklötze haben den Charme von Autobahnbegrenzungen wie man sie an Baustellen findet.

Architektonisch passt das Problem auch nicht wirklich. Was dazu kommt ist, dass die Betonklötze nichz bündüg gesetzt wurden. Die letzten drei Meter schmücken ein Postlkw der schlimmeres verhindern will.

Der einzige Grund um wirklich Angst zu haben sind die orangenen Salzstreuer. Salz + Oldtimer = Lochfrass.

Seit Oktober schläft die Amazone jetzt schon. Sicher, im warmen und wartet auf den Frühling. Spätestens zur Mille Miglia sieht er wieder Tageslicht. TÜV ist neu, Scheibe ist dicht.

Frohes Fest!

Beste Grüße,

Mario

Da mein iPhone krank ist, habe ich die Bilder mit dem Blackberry Curve geschossen. Die Anderen sind Screenshots von Google.

WTFIH Flyer (Portfolio)

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WTFIH ist eine Partyreihe die in verschiedenen Lokalitäten stattfindet. Mit dem Flyer soll eine junge Zielgruppe zwischen 18 und 35 angesprochen werden. Die Hauptfarben des Entwurfes sind pink (von der Wortmarke abgeleitet) und grün von der Lokation (Barbarabar in Bonn). Pinselelemente, Dynamik und englische Sprache sind typisch für Parties mit House/Electro-Musik.

Der „Aufkleber“ mit der Vorverkaufsinformation verleiht dem Flyer Kollagenstil.

Die Wortmarke (WTFIH) ist im 80er / neon Stil angelegt, was zur Zeit gerne verwendet wird = modern. Im Kontrast dazu steht der weiblich anmutende Text „Who the Fuck is Heidi?“ der zum einem „WTFIH“ inhaltlich auflöst, aber auch frech im Kontrast zu den dicken Buchstaben steht.

Die Rückseite ist bewusst leer gelassen und soll einfach schön sein. Damit soll die Bildmarke „WTFIH“ gestärkt werden. Falls jemand den Flyer schön findet, kann dieser „werbefrei“ verwenden.

Die Party findet in der zweiten Auflage statt.

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Die Werbung ist soweit!

1
Ich gehe gerne zu Vapiano. Mir schmeckts, es geht schnell, Preis und Qualität stimmen. Heute war ich auch mal online zu Gast (http://www.vapiano.com/).
Zufällig gucke ich auf der Seite, stöbere ein wenig und interessiere mich wo der nächste Standort eröffnet.
Tipp von mir, ein Blick in die Stellenanzeigen und ihr wisst wo morgen der nächste Standort von Unternehmen X-ist.
2

Ich habe es mit einem roten Pfeil markiert. Vapiano wirbt um neue Mitarbeiter und die Anzeige ist perfekt platziert. Microsoft Dynamics mit der Referenz „Vapiano“.
Wow denke ich und klicke sogar auf den Link, weil ich die Werbung sogar interessant finde.
Ab geht es zu Google. Mal kurz dem Namen vom CEO gesucht.

Wer ist das überhaupt?
Erfahre viel über Mirko Silz und das Vapiano keine genaue Platzierung der Kette für eine Zielgruppe hat. Wer weiß was noch alles aus dem Unternehmen werden kann – Amazon hat sich auch nie Buchhändler geannant. Am Ende entscheidet der Kunde. Weiter im Text: Karriere bei Mc Donalds, isst heute noch gerne Big Mac – die scheinen im Guten ausseinander gegangen zu sein.
Big Mac. Dieses kleine Wort steckt voller Kalorien und einem Hinweis zu Mc Donalds. Seht selbst.
3
Diese Anzeige habe ich zwar umschifft, aber ich würde sagen der Kreis schließt sich.
Die Onlinewerbung wird besser, fast sogar interessant.
Ich bin gespannt was da noch kommt.

Beste Grüße,
Mario

Das Letzte

4190516365_c7529e7904_bDas Letzte:

…Was ich mir auf meinen MP3-Player geladen habe waren die Alben von Wolfmother und The whitest boy alive.

…mal das ich Kaffee getrunken habe, war im Cafe Blau in Bonn. der Größte Michlkaffee für 2,20 €.

…in englisch gelesene war ein Bericht über Duke Nukem. Interessant für alle Perfektionisten.

…Magazin war H.O.M.E. habe ich seeehr günstig bekommen. Grüße an die Lobby.

…mal gedwonloadet habe ich hier: Mixed Tape
…Abendessen war selbstgekocht. Curry-Hühnchen mit Reis.

…Süsse war eine Milchmaus.

…mal joggen hat schmerzende Füsse hinterlassen.

…getwittert habe ich: Kann mal einer den Schnee weg machen http://www.youtube.com/watch?v=3WjjnFipBvQ ? 5:22 AM Jan 7th from web

…sinnvolle war meine Zähne zu putzen.
…was ich empfehlen kann, gönnt euch das Spa.

In diesem Sinne Euch eine gesunde und erfolgreiche Woche.
Jetzt geht es Vorwärts!

Beste Grüße,

Mario

Bidlquelle: flickr.com/realname

KAMEHA GRAND HOTEL in Deutschlands meist unterschätzer Stadt

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„Bonn ist die meist unterschätze Stadt Deutschlands“

Diesem Satz kann ich beiwohnen. Auch wenn man sich nicht wirklich vom großen Regierungsumzug der Bonner nach Berlin erholt hat, Bonn hat Geschichte, Kultur und Gewerbe. Weiterlesen

Beethovenfestival / Symposium

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Im Rahmen des Beethovenfestivals fand heute im Gremiensaal der Deutschen Welle ein Symposium mit dem Titel:

"Die Zukunfts des Konzert – das Konzert der Zukunft statt."

Das ganztägige Programm fand in Form von Diskussionsrunden mit wechselnden Experten statt.

Ich selber habe an an den ersten beiden Programmpunkten teilgenommen und folgende Eindrücke gewonnen.

  • Klassik ist nicht Musik für eine bestimmte Schicht.

    Die Klassik und klassiche Konzerte ist kein Privileg für wenige die es sich leisten können. Die größte Hürde ist für potentielle Besucher ist es zu verstehen was in der Oper, im klassichen Konzert passiert. Mit neuen Konzepten (wie Educationprogrammen) und Reinterpretierten Stücken wird das Konzert nicht nur aus dem Gebäude entfernt, sondern es wird versucht mehr Interessenten für die Musik zu finden. Standbein ist ganz klar die Musik der Vergangenheit ala‘ Beethoven, Mozart.

  • Moderne Mittel für klassiche Musik

    Jedes Opernhaus braucht Marketing. Die einfachste Werbung, so die Podiumsteilnehmer, ist ein gutes Feuletion der Zeitung. Hier passiert(e) die Erziehung der Hörerschaft. Das Publikum wurde über die Zeitung informiert und hat verstanden was passiert ist. In der Blogosphäre passiert derzeit noch keine Meinungsmachung. Daher sind die Veranstalter, die immerhin 60% der Gelder über Eintrittskartenverkäufe decken müssen, in der Verantwortung. Künstlerbuchung, philosophie eines Hauses sind einige der vielen Bausteine eines großen Gesamtkonzeptes. Eine Philarmonie ist lange nicht mehr dem Selbstzweck verchrieben, sondern bedarf einer durchdachten Unternehmung. Eine Angebotsausweitung auf Managmentseminare sind nur ein beispiel für eine solche Ausrichtung.

  • Künstler unter Druck

    Künstler sind vor einem Burnout, einem kreativen Loch nicht geschützt. In einem Künstler schlagen oft zwei Herzen. Zum einem die Liebe zur Musik und die persönliche Entfaltung. Zum Anderen die "Konsequenzen" des Erfolgs. Erfolgreiche Künstler wie Lang Lang spielen 170 oder mehr Konzerte im Jahr. Klar geht es darum Möglichkeiten wahrzunehmen und sich die Arbeit vieler Jahre monetär vergüten zu lassen. Aber die Qualität – die in der klassichen der Musik besonders im Blickfeld einem stillsitzenden Publikum ausgesetzt ist darf darunter nicht leiden. Die Medien haben durchaus die Macht einen Künstlerraketenartig zu katapultieren, aber auch genauso schnell in der Luft zu zerreißen.

  • Frauen auf dem Vormarsch

    Warum sind eine Großzahl der erfolgreichen Geigerinnen weiblich und gutaussehend? Nicht ohne Grund. Das Gesamtbild und Aussehen eines Künstlers wird immer wichtiger. Zwar ist noch keine mediale Ausbeutung im Sinne der Popkultur der Fall, aber "es ist einfacher eine Konzerthalle mit einem attraktiven Künstler zu füllen". Frauen haben in der klassichen Musik noch viel Nachzuholen und sind die besseren Akteure – so die Podiumsmeinung. In einem Orchester sind die ersten Geiger meißt zu 90% Frauen. Sie sind die neuen Leistungsträger.

  • Keine Kunst ohne Sponsoren

    Wie oben geschrieben müssen die Einrichtungen unternehmerisch tätig sein, aber ohne Sponsoring kann diese Kultur nicht existieren. Eine Berlinale, eine international angesehene Veranstaltung, könnte ohne den Hauptsponsor VW nicht bestehen. Stiege VW aus, wäre die Berlinale am Ende. Nicht nur die Wirtschaftskrise, sonder auch das Engagement von Sponsoren schwankt. Aber das hat es schon immer getan meiner Meinung nach. Die Professionalisierung im betriebswirtschafltichen Sinne ist nötig. In Bonn engagieren sich die Deutsche Post, die Telekom als Hauptsponsoren für das Beethovenfestival.

Die Diskussionen über die Architektur habe ich leider nicht besucht, aber für Euch die Entwürfe aus dem Schaukasten fotografiert.

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Mein Tipp: besucht das Beethovenfestival

Beste Grüße,

Mario

IT die treibende Maschine

Grund des Beitrages ist mein Besuch des Knwoledge Circles der Firma Comma Soft.

Unter der Überschrift: „IT drives your business“ (Agenda klick) fanden sich hochkarätige IT-Verantwortliche der Deutschen Post, Continental AG, Stihl AG, Telekom, DEVK, Gothaer, Gerling, Itergo, Solar World sowie Vertreter der Ministerien.

Die Hauptthesen lassen sich wie folgt zusammenfassen

  • die IT ist Dienstleister intern wie extern
  • IT ist kein reine Zwecknutzen, sondern Innovator
  • Richtlinien und Standards sind der Weg zur Konsolidierung
  • Transparenz und Prozesse rücken in den Vordergrund

die IT ist Dienstleister intern wie extern

Die Elfenbeintürme lohnt es sich nicht aufrecht zu erhalten. Der Vertrieb kann ohne IT nicht, der IT kann ohne Vertrieb nicht. Der Vertriebler ist heutzutage mehr als sonst abhängig von aktuellen Zahlen, Zugriffen auf Verträge, Daten über Kunden und im mobilen Einsatz hängt die Produktivität nicht wenig von der Leistungsfähigkeit seines Laptops, Blackberrys und dem Internetzugriff ab. Gäb es keinen Vertriebler, müsste sich niemand um ihn kümmern.

Also sprechen wir hier im klassischen Sinne von einem Team. So sollen sich bitte auch die beiden Mitarbeiter sehen. Der ITler arbeitet im Hintergrund an der Leistungsfähigkeit und der „Star“ schießt die Tore bzw. schließt Verträge ab.

Gute IT zeichnet sich also dadurch aus, dass eigentlich gar keiner merkt, was im Hintergrund passiert. Wie der Außendienstler aufgebaut wurde, welchen Zugriff er hat, welche Zahlen er kennt, wie schnell ein Prozess im Back Office braucht.

In der Denke braucht die Symbiose noch ein wenig länger. Die Zeiten sind schnell und dynamisch. Deswegen ist wichtig, dass auf beiden Seiten mindestens Akzeptanz besteht und das nötige Wissen um die Reaktionszeit senken zu können.

IT ist kein reiner Zwecknutzen, sondern Innovator

Das Management in der IT hat schon erkannt, dass es nicht zum reinen Selbstzweck arbeitet. Kein Bundesligateam spielt zum reinen Klassenerhalt. Das wäre nicht nur eine Ökonömische Nullrunde, sondern würde die Wettbewerbsfähigkeit auf lange Sich nicht erhalten.

Kein Unternehmen der Industrie kommt ohne IT-gestützte Systeme aus die Produktionen überwachen und selbst der kleinste Mittelständler freut sich, wenn er durch einen schlauen Einsatz von Software X Stunden für die Bearbeitung der Ablage spart und sowohl Geld als auch Zeit für andere Dinge nutzen kann.

Die Rolle der IT heißt also nicht nur Verwaltung und den Anforderungen gerecht werden, sondern darüberhinaus sich als Innovator engagieren und das Unternehmen technisch nach vorne bringen. Das ist vergleichbar mit dem Schrauber Team in der Formel Eins. Ein laufender Motor ist gut, reicht aber nicht. Es geht darum die Potentiale des Motor so auszunutzen, dass der Fahrer noch schneller fahren kann und Siege einholt. Eine Teamwertung gibt es bei uns im Unternehmen noch nicht, aber das Bewusstsein würde ja schon reichen…

Mitarbeiter haben ihr Kerngeschäft – da gibt es nichts dran zu rütteln. Aber wir ITler haben die Aufgabe zu zeigen, dass man quasi überall wo Weissfläche ist mit Beamern Präsentationen halten kann, Emails auf dem Handy einen Mehrwert bieten, VPN-Zugriffe über UMTS lästige Nachfragen vermeiden und das Rechnungen automatisch erstellt, per PDF verschickt und im SAP gebucht werden können.

Richtlinien und Standards sind der Weg zur Konsolidierung

Insellösungen, Indivitualisten sind super – fragt sich nur für wen und wie lange. Klar, man(n) braucht sein kretives Feld, den Dickkopf Sachen auf sein Art zu lösen, aber bitte nicht, wenn es um Geschäftskritische Prozesse, Applikationen und Daten geht. Mal ehrlich, wer spart sich nicht gerne den halben Eintritt, weil man als Gruppe in Museum geht, statt allein. In der Summe sind mindesten die gleiche Menge Menschen im Museum – klar?

Es geht eigentich hier auch nur darum schneller zu werden. Hey, wir wollen dir helfen wenn dein Laptop kaputt ist, aber wenn du aus dem Dienstlaptop die Private Web 2.0 Testmaschine mit eigenen ESX Serverinstalltionen gemacht hast und von uns eine Stunde Service und Reaktionszeit erwartest, dann wunder dich nicht. Für sowas bitte 2, 3 und Vierrechner aufbauen – kostet doch nix mehr.

Richtlinien helfen Dinge schneller zu regeln, Entscheidungen vorran zu bringen und die Gefahr einzugrenzen.  Es geht nicht darrum Freiheit zu beschränken, sondern im großen Ganzen den Laden effizient am Laufen zu halten. Der Standard leistet dazu seinen Beitrag. Gibt es einen Standard, gibt es weniger Fragen. Gibt es weniger Fragen, haben wir schneller Antworten. Für kreative Projekte, Anforderung stellen für Sonder PCs die autark arbeiten und sich Vogelfrei bewegen.

Entschlüsse für Standards schaffen Vorteile für Beschaffungen weil die Quantität steigert ohne das zwingend die Qualität darunter leiden muss. Essen alle das gleiche, wird das Menü billiger. Privat darf sich jeder natürlich das kochen was er mag. Es ist ja nicht so, dass die IT-Organisation keine Kochkurse anbietet.

Transparenz und Prozesse rücken in den Vordergrund

Wie normal sind wir eigentlich? Ist langsam wirklich langsam (im Verlgeich)? Wenn wir rot sagen, meinen wir auch rot und versteht der andere auch rot?

Transparenz und Prozesse sind der Inbegriff für SOA – die Sau die durch jedes Unternehmesdorf läuft.

Was für einen Ablauf wichtig ist z.B. ein Fax mit  Bezug auf ein Angebot wird automatisch als Bestellung per Email verschickt. Das ist im B2B ganz normal. Aber der Weg ist ähnlich komplex wie ein die Logik die sich hinter den Knöpfen Kaffeevollautomaten versteckt. Diese Blackbox schafft auch viele Produkte. Kaffee, Suppe, Kakao – will jeder wissen, wie das funktioniert. Nein, ist ja auch nicht die Pflicht. Unterm Strich muss der Kaffee schmecken.

Das o.g. Beispiel (nicht der Kaffee) berührt folgende Systeme: Telefonanlagen Server der den Fax Dienst bereitstellt, SAPsystem – hier liegt der Betriebswirtschaftliche Prozess (Zahlen, Daten Anschriften), ein Archiv (hier ist das Angebot gesichert), ein Emailsystem (emuliert digital ein Fax, stellt den Versand sicher) und mindestens die ganze Kette wieder zurück für ein erfolgreiches Reporting. Sind 10 Millisekunden jetzt viel oder wenig?

Im Vergleich: Angebot in der Orderablage suchen, Original kopieren und zurückheften, im Adressbuch die Lieferantennummer suchen, auf einen Zettel schreiben, zum Fax (1) gehen – leider belegt, in den Keller zum Fax (2), ach die Kollegin hat Kaffee, Fax einlegen, schicken, auf den Bericht warten, Mist Fax war falschherum eingelegt, Nummer noch einmal richtig eingeben, auf die Bestätigung warten, Tasse leeren, zurückl aus dem Keller ins Obergeschoss. 10 Millisekunden?

Bei einem Service ist es wichtig die Besitzer zu definieren und ganz klar zu klären wer wo für welche Angelenheit verantwortlich ist. Das Ziel ist es nicht Leute bloß zu stellen, sondern effizient arbeiten zu können (wollen). Eine SOA Architektur ist wie ein Amt wo jeder genau weiß, wer für was verantwortlich ist und wo ich als Bürger genau zu dem Kollegen durchgestellt wird, der meine Frage beantworten kann.
Am Ende gehen die Leute sogar gerne zum Amt 🙂

Traum? Noch, aber die IT ist wach-sam.. Übrigens Ajax ist kein Waschmittel.

*innovate on – Mario