Rethink Driving – Car Sharing, Steckdosen und E-Autos

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Ich lese in der akutellen Ausgabe der Motor Klassik (Oldtimermagazin) über einen Kongress „Konzepte der Zukunft“. Die Automobilindustrie muss die Ärmel hochkrempeln – das weiß Sie. Aber wie beginnen?

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Ich laufe durch Düsseldorf und das Stadtbild sieht eher so aus.

SUV, Benzin, Porsche.

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Aber mit offenen Augen fällt auch dieses Gefährt auf. Der Smart war eigentlich als Elektroauto geplant, gescheitert und als Stadtflitzer erfolgreich. Nun ist der Smart Teil eines neuen Mobilitätskonzeptes namens „CAR2GO“. Der Besitz eines Kraftwagens ist bei diesem Konzept nicht mehr vorgesehen. Der Smart soll so einfach zu nutzen sein wei ein Stadtfahrrad. Fahren, abschließen, hinstellen und Abrechnung über ein Kreditkarte.

Car2Go gibt es in vielen Großstädten und wird maßgeblich durch Daimler und Europcar gestaltet.

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Das Elektroauto und der Inbegriff dessen namens „Twizzy“ von Renault parkt auch ganz frech bei Domino’s Pizza. Macht Sinn, oder? Pizzaauslieferung mit einem Elektroauto. Der Vorteil: Klein, wendig, wenig zu transportieren und ganz nebenbei ein grünes Image aufbauen.

Zum Twizy: Das Auto ist, ein hochgebockter Autoscooter mit Straßenzulassung. Kaum Platz, wenig zu transportieren, aber ökologisch ein Renner.

Ökostrom: Die Infrastruktur macht die größten Probleme. Tankstellen gibt es viele, aber Steckdosen? Eigentlich sollte es kein Problem sein. In anderen Ländern wie Schweden geht es doch auch. Dort gibt es an jeder Hauswand eine Steckdose, damit die Autos Ihre Standheizung laufen lassen können. Der Grund ist ganz banal. Es ist so kalt im Norden, dass der Motor gefriert und Schäden nehmen würde. Also muss das Auto ständig und überall geheizt werden.

In Deutschland sieht die Sache schon anders aus. Selbst wenn man hier mit einem E-Bike kommt, heißt es: „teueres Fahrrad, aber kein Geld für Strom, oder?“. Wie sähe es wohl aus, wenn man den oben abgebildetetn Porsche nicht in der Hybridversion (lädt sich selbst dank Otto-Motor und/oder Schwungrad) sondern in der 100 % E-Version kaufen würde? Beim Latte Macchiatto noch schnelle tanken. Die Blicke und Sprüche würden folgen.

Wie könnte es doch gehen? Parkhäuser, Unternehmensparkplätze und öffentliche Stellflächen aufbauen (und subventionieren). Aus meinem Unternehmen kann ich bestätgigen, dass großes Interesse an zukunfstweisender Gebäudegestaltung liegt.

Für viele wäre es Grund genug ein Elektroauto zu fahren, wenn man bequem auf der Arbeit „tanken“ könnte.

Es ist also möglich. Die Frage ist nur ob es gewollt ist und wer sich zuerst traut.

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…mal schauen was die Kölner so machen.

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Mal sehen wie lange es das Benzinauto noch gibt.

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Beste Grüße,

Mario

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