Team(führung) ist mehr als eine gute Idee

Keine Arbeits- oder Privatsituation kommt, bei der Lösung von Aufgaben, ohne die Arbeit von Teams oder in Teams aus. Eine Person nalleine kann drei Aufgaben alleine beginnen und doch keine beenden. Irgendwann genügt es nicht mehr eine Liste der Listen zu haben was wichtiges zu tun ist.
Die heutige Welt wird zunehmend komplexer und Spezialwissen ist notwendig um Aufgaben zu lösen. Niemand kann alles wissen und schaffen.
Dann ist man mit der Situation konfrontiert. Teamarbeit. Das kann in leitender, arbeitender Funktion geschehen oder sogar in beiden Möglichkeiten.

How to handle it?

 

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Geht man davon aus, dass das Team eine gemeinsame Aufgabe zu lösen hat, ist das Ziel klar. Wenn nicht, dann sollte die Zieldefinition ganz klar abgesteckt werden. Ein Team sollte nicht nur dem Selbstzweck dienen. Das Ziel kann so verschieden sein, wie die Mitglieder selbst. Gewinnen einer Meisterschaft, Einführung eines Projektes oder Bau eines Rennwagens.

Ein gutes Ziel sollte Minimum folgende Parameter haben: Zeiten(Dauer), Fristen (Ende, Meilensteine) und Ressourcen (Personen, Geld, Maschinen, Räume).

Das Team besteht für den Zeitpunkt der Lösung der gemeinsamen Aufgabe.

 

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Ein hemdsäermliger Ansatz könnte sein die Aufgabe zu nehmen, sich in die Arbeit zu stürzen und das Problem „hands on zu lösen“. Aber bevor ein Team mit der Arbeit beginnt wäre es viel ratsamer gemeinsamen Konsens zu erarbeiten. Heißt: Alle sollten auf den gleichen Stand gebracht werden und die Aufgabe zusammen analysieren. „die Leute abholen“.

Für die Leitung und die einzelnen Mitglieder ist es wichtig zu wissen worum es geht, was das Ziel ist. Bei jedem Projektstart kommt jeder mit anderen Voraussetzungen und Vorstellungen an den Tisch. Wenn der Projektleiter hier keine Basis schafft, führen falsche Erwartungen überall hin, aber nicht zum Erfolg.

 

 

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Methoden gibt es viele, eine bildet die Grafik über dieser Textpassage ab. Einfrührung – sammeln – analysiseren, bearbeiten, planen und überprüfen. Dieser Zyklus hilft bei der Informationsfindung. Der Kreislauf wiederholt sich und stützt sich im besten Falle selbst.

 

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Ist ein Team zusammengestellt. Gewollt, ungewollt, freiwillig oder „ausversehen“ gilt es die einzelnen Charaktäre miteinander in Beziehung zu bringen. Natürlich auf einer sachlich-professionellen Ebene.

 

Dazu braucht es richtig definierte Rollen und Funktionsbeschreibungen. Eine Rolle muss die Aufgabe, Zeit und Funktion einer Person beinhalten und von den Anderen Teammitglieder erkennbar sein. Rollen sind durch detailierte Beschreibungen voneinander abgegrenzt um arbeitsdopplungen zu vermeiden.  Bei einer erfolgreichen Rollendefinition ist es den Teammitglieder möglich die Fragen zu beantworten „Was mache ich hier und was kann ich von den Anderen erwarten?“.

Wenn hier aus Fragezeichen Ausrufezeichen gemacht sind, hilft dies Vertrauen aufzubauen und Konflikte zu behandeln. Ausschließen kann man Konflikte nicht, aber „professionalisieren“.

 

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Beispielhaft die Rolle des Projektleiters.

Ideal wäre es, wenn der Projektleiter nur die Funktion hätte das Projekt zu leiten. In der Regel sieht das anders aus. Es gibt eine Gruppe die eine Aufgabe behandelt, einer wird (aus Sicht der Anderen) willkürlich zum Projektleiter ernannt, vielleicht sogar nur informell,  und das Team läuft los. Der Projektleiter wird mit der neuen Aufgabe in Konflikte kommen. Warum? Weil er Aufgaben mit in die Leitungsrolle übernimmt und die Loyalität der Anderen Teammitglieder schwinden könnte, da Sie die Entscheidung noch nich nachvollziehen können.

Was tun? Das Team formen. Rollen eindeutig besetzen, voneinander abgrenzen, das Problem analysiseren und Aufgaben verteilen. Kommunikation ist das Öl im Teammotor.

Ich kann jedem empfehlen Soft-Skills im Teammanagement aufzubauen. Wer heute kein Teamspieler ist, der steht im wahrsten Sinne des Wortes alleine da.

Dieser Artikel ist nur ein Ausschnitt aus dem großen Themenkomplex. Veranstaltungen bieten viele Arbeitgeber Inhouse an. Es gibt bei Universitäten auch öffentliche Seminare oder Kurse über die Volkshochschule.

Beste Grüße,
Mario

Quelle: Schulung der ARD / ZDF Medienakademie

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