24h Nürburgring Backstagebericht

 

Die Überschrift ließe jetzt Champagner und Einladungen von großen Rennteams vermuten, aber nein. Backstage ist da wo du bist, wenn richtig angepackt. Dieses Wochenende war Backstage also die Breitscheid und das Adenauer Forst. Königlich, aber dazu später mehr.

„Backstage“ ist für alles gesorgt. Sanitäre Anlagen, Bestuhlung, Belustigung, Do-it-yourself-Catering. Finde den Fehler!

Es gibt keinen. Eine perfekte Zusammenstellung.

 

Oft wird behauptet Backstage ginge es mehr um Bier statt Autos und Rennen. Fehlanzeige. Dank modernster Video- und Satelittentechnik werden die Ergebnisse sekundengenau in die Lounge übertragen.

 

 

Zuerst verwirrt über die zahlreichen Milchtrinker. Aber nein. Trinken ist noch lange nicht ausgeforscht. Durch die Isolierung der Milchpackung hält der Gerstensaft länger seine Temperatur und erfreut den Rezipenten mit erhöhtem Genuß. Anderfalls müsste das Bier ggf. auf  „ex“ oder mithilfe einer Trichter-Schlauch-systems getrunken werden – um es wirklich kalt zu genießen… (s.u.)

 

 

 

Regnet es auch noch so stark – ein Unimog wird den Weg finden. Ein Shuttleservice auf den wirklich verlass ist.

 

 

Es gibt rund um die Uhr Feuer. Die Schwenktechnik nutzt die Glut optimal aus und ermöglicht es für viele Gäste gleichzeitig mit wenig Glut zu beköstigen. Effizienz ist das Stichtwort.

 

 

 

Ok, zugegeben. Die Idee ist von Jesus geklaut. Stern-Gripp etc. Um schnell nach Hause zu finden ist das eigen Lager illuminiert.

 

 

Wenn manch einer berichtet gar nichts vom Rennen gesehen zu haben kann es daran liegen, dass die Autos mit Lichtgeschwindigkeit fahren.

 

Der Clio des Roadrunner-Racing-Teams

 

 

Der Manthey Porsche.

 

Sollte mal kein Auto fahren…

 

….wird die Strecke vom Backstagebesucher markiert um den Fahrern die notwendige Orientierung zu geben.

 

 

Das ganze treiben wird aus sicherer Höhe betrachtet.

 

 

Der Mitternachtssnack. Gulaschsuppe? Von wegen. Spanferkel. Niemand muss hier drehen, das läuft automatisiert.

 

 

Am Feuer wird der ganze Tag diskutiert. Und die Einkäufe für den nächsten Tag geplant.

 

 

Eine Antivitamin Kur hilft den Körper mit Brat- und Mettwürsten zu entschlacken.

 

 

Dieser Herr in rot, ein Hochstapler könnte man denken, nein ein echter König. Der König von BENELUX. Er hat auf jeden Fall so gesprochen.

 

 

Auch Backstage – Basisdemokratie.

 

 

Backstage wird die Wahrheit erzählt. Der Solarbauer (siehe Truck) bezieht natürlich Strom aus Benzin…

 

 

…jede Lounge behält sich (zurecht) vor mit mehren KW Licht und Ton die Nachbarn auf guten Musikgeschmack aufmerksam zu machen.

 

 

Die Musik lockt Gäste an wie Licht die Mücken. Gäste werden herzlich aufgenommen. Neue Freundschaften und Getränke entstehen:

Der „All-In“

  • Gefäß: muss aus Plastik sein
  • 2 Teile Gurkenwasser
  • Jägermeister nach eigenem ermessen
  • Schuß Bier
  • Schuß Aldi Limo
  • Pfeffer
  • Chiliwürzmischung

und die längste Praline zum mischen.

 

 

Natürlich gibt es Backstage keinen Korkenzieher. Bei genug Geschick kann der Wein auch mit einem Leatherman und einem Hammer geöffnet werden. In 9/10 Fällen geht das gut. (Wein wäre das Topping für den „All-In-deluxe“)

 

1/10 Fällen landet beim Malteser. Nach dem ganzen Schreibkram wurde der Patient im VW-T2 Bus ins nahe Krankenhaus geflogen.

 

 

 

 

Mit einem Stich genäht und wieder ins Rennen geschickt.

 

Daumen vs. Weinflasche ohne Öffner. Gelogen! Fäden, ein tolles Andenken.

 

 

Zurück am Feuer.

 

 

Bei den Anderen  Korkenzieherinterpreatitonen hätte das auch schlimmer ausgehen können.

 

 

Beim Hannes (hat natürlich noch keine eigene Webseite, weil in Adenau die Welt noch in Ordnung ist), gibt es O-Saft im Kölsch Glas, frisches Gemüse und reichlich Kalorien für einen weitern Backstagetag.

Beste Grüße,

Mario

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