Köln im neuen Fell

Kaninchen und Hunde verlieren Ihr Sommerfell. Andere Ihren Mut. In der Herbstzeit passieren erstaunlich viele Wechsel auf er Straße. Nichts ist so beständig wie der Wandel.

Wer eine Idee hat, Menschen begeistern möchte und mit dieser Begeisterung Geld verdient ist glücklich.
Das Glück liegt bekanntlich auf der Straße. Köln hat viele davon, einige sehen aus wie überall. Ankermieter alá Mc Donalds, Douglas, Starbucks und hau mich tot nehmen dir die Aufgabe ab darüber nachzudenken wohin ein Ausflug schöne wäre.

Es gibt doch alles Zuhause. Sogar Knack Ärsche gratis in einer gesunden Stadt.

Die Anderen Akteuere in einer Stadt kämpfen nicht mit Fondsmitteln, sondern mit eigenen Ideen.
„Manche“ ändern scheinbar gar nichts. Diese Akteuere sind jedem bekannt, haben Sympthatien, es fließt Bier aus kleinen kleinen Brauereien und sie werden im Karneval besungen.

(Oma Kleinmann, Zülpicher Straße)

(Roxy, Aachener Straße)

Nich wenige Schritte weiter steht die „Private Mansion“. Früher mal Pudel-/Dackelclub, heute vor großen Aufgaben. Nach einigen Problemen in der Kommunickationspolitik startet der Club neu. In den Wänden fehlt es an nichts. Es ist von allem da, vielleicht sogar zuviel. Die Mansion hat es schwer. Einen Steinwurf entfernt rockt jede Nacht das Sixpack bis in den Morgen und der alte VW Bus in der Wohngemeinschaft ist immer ausgebucht.

Eigentlich komisch das der Club nicht „brennt“, denn die drei wichtigsten Argumente 1. Lage 2. Lage 3. Lage erfüllt der Club. Das Nachtleben hat seine eigenen Gesetze.

(Private Mansion, Aachender Straße)

Wieder Andere nutzen die vorhandene Strukturen und entwickeln sich weiter. Kein Mensch der Welt braucht noch ein Reisebüro. Reisebüro gibt es sicherlich als App und daher gibt es hier Kaffee. Die Marge dürfte zwar schlechter sein, aber der die Hütte dafür voller.

Was in Köln immer geht. Einen Kiosk aufmachen. Wo früher Studenten frische, hochqualitative Bagels wie in New York geschmiert haben, gibt es heute Sonderangebote. Die Studenten greifen zu. Dazu fällt mir ein Witz ein, den mir Ali am Samstag erzählt hat. Warum kann die Türkei nicht Weltmeister werden? Sobald Sie eine Ecke bekommen machen Sie einen Kiosk auf.

(Kiosk, Zülpicher Platz)

Der Unterschied zwischen Metropole und Provinz ist, dass nachdem ein Mieter raus ist der nächste schon einen Fuss in der Tür hat. Das hat der Kneipe statt Venlo den Kopf gekostetet – hier isst man heute Pizza.

(Ex-Videothek, Hohenzollernring)

In einer Stadt gibt es soviel zu sehen. Viele Orte an denen es interssanter schmeckt als beim goldenen M und das ohne die Stadtgrenze zu verlassen oder ins Hippe Ehrenfeld zu fahren. Also lieber dort hingehen wo man sich noch freut das du kommst statt sauer zu sein dich bedienen zu müssen weil die Schicht gleich vorbei ist. Geh ruhig mal dort hin wo die Mutigen sind die Ihre Idee leben statt dahin wo das Corporate Design ist.

Beste Grüße,

Mario

Kommentar verfassen